• Special 09 - The End

    So,

    nun bin ich bereit seit gut 10 Tagen wieder in der Heimat, im heiligen Land Tirol... Zeit, den Abschiedseintrag zu schreiben. Der letzte Monat, den ich noch in Seoul verbracht habe (allein, nach dem mich der Berni eine Woche nach China verlassen hat), ging sehr schnell vorbei. Zum Einen hatte ich viel Papierkram um die Ohren, um das nächste Semester vor zu bereiten (Praktikum, Wohnung etc.). Andererseits habe ich sehr viel Zeit mit meiner Freundin verbracht, da vergeht die Zeit im Flug.

    It's been 10 days since I came back to the Tyrol, the holy land, my home; so it's time to say Goodbye. The last month I spent in Seoul (alone, after Berni left one week after the trip to China) passed very quickly. On the one hand I did a lot of paperwork to prepare the next months (internship, accommodation etc.), on the other hand I spent much time with my girlfriend. Of course that makes time fly by.

    Allerdings habe ich mir auch noch ein paar Sachen in Seoul angeschaut. Das Aquarium im 63 Building zum Beispiel, oder den Palast Changgyeonggung (mit sehr schönem Park). Außerdem war ich nochmal in Lotte-World und hab dort alle "High-Speed" Geräte ausprobiert. Auch Eis laufen war ich dort, und weiters habe ich zusammen mit meiner Freundin zahlreiche neue Restaurants und Kaffeehäuser entdeckt. In der letzten Woche musste ich sogar noch umziehen, weil neue Studenten ins Wohnheim kamen... und ich hatte das selbe Hostel wie der Daniel als er zu Besuch war (joar, auch so ein 6er Zimmer :D). Viel geändert hat sich deswegen nicht, weil es ohnehin 10 Minuten (per Bus) von der Uni weg war, aber lästig war es trotzdem. Naja. Dafür ging ich eines Abends nach Bier und Karaoke zu Fuß nach Hause, das war auch ein Erlebnis. Das wars aber dann auch schon mit den bemerkenswerten Geschichten...

    However, I also visited some interesting places in Seoul. For example the Aquaworld at the 63 Building, the palace Changgyeonggung (which has a very nice park), Lotte-World (and this time I took all the high-speed rides!) and its ice rink, and I also discovered many nice restaurants and coffee places all around the city. For the last week I even had to move to a hostel because arriving students needed the rooms at the dormitory. Daniel surely will still be familiar with the name Hostel Korea where I spend one week in a 6-bed room. :D Anyway, it wasn't a big change... the university was only 10 minute away by bus, but it was a pleasure to walk there after having a beer and doing Karaoke at Hyehwa. Well, and that's basically everything I have to tell you (well, everything I am allowed to tell you by my girlfriend :P).

    Was bleibt nun also zu sagen... vorallem, dass die Zeit in Korea viel zu schnell verflogen ist. Heimweh kam nur höchst selten auf, ich (und auch der Berni) habe mich in Korea schnell heimisch gefühlt. Das liegt zum Einen an den wunderbaren Menschen, denen ich hier begegnet bin (sowohl Austauschstudenten als auch Koreaner), zum Anderen an der großartigen Stadt Seoul, die trotz ihrer Größe ein sehr angenehmer und entspannender Rahmen für unser Auslandssemester bot. Auch die Vorlesungen haben uns im Großen und Ganzen gut gefallen, bzw. konnten wir sie gut bewältigen, und die Uni selbst bzw. das International Office hat uns weitergeholfen so gut es eben geht. Kurz um, es war ein wunderbares halbes Jahr. Und ich schmiede bereits Pläne, da wieder mal hin zu fahren. :D

    So, what do we have to say now... the most important thing is that the time in Korea passed by way too fast. Both Berni and me felt really comfortable there, mostly because of the great people we got to know during the semester (exchange students as well as Koreans). However, also Seoul itself made us feel home far away from home; despite its size, it is a (quite) calm and comfortable city, and also the university (and its International Office) gave us a lot of support. To put it in a nutshell, it was a wonderful time, and I am already making plans to go back there. :D

    Ich bzw. wir möchten uns herzlich bei allen Leuten bedanken, die wir in dem halben Jahr kennen und schätzen gelernt haben, besonders jenen, die uns selbstlos mit unseren Schwierigkeiten (ist ja doch alles irgendwie Chinesisch :D) weiter geholfen haben. Ganz besonders möchten wir uns bei den Mitgliedern des HI-Club bedanken (speziell Moonsun und Taeyon), aber auch bei der Belegschaft des International Office sowie Nara und Heyoung. Und ich möchte meiner Freundin mitteilen, dass ich sie liebe. ^_^

    I, well, we want to thank all the people we got to know and to respect, especially those who helped us with all our troubles (in the end it's all Chinese, if you know what I mean ;)). To name the most important ones: The members of the HI-Club (especially Moonsun and Taeyon), the staff at the International Office as well as Nara and Heyoung. And I wanted to tell my girlfriend that I love her. ^_^

    Ja, und damit ist dieser Blog am Ende angelangt... wenn ihr Glück habt (bzw. wenn ihr lauthals danach verlangt) dann gibts vielleicht noch ein, zwei Special Einträge mit ungesehenen Bildern und unerzählten Geschichten. Wenn nicht.... dann war's das, und ich bedanke mich bei allen Lesern für ihre Aufmerksamkeit.

    Yeah, and now... the blog is finished. It's over. I mean, if you are lucky (and if you dmeand it) then there will be one or two more specials with unseen pictures and untold stories.; but if not, then I thank you all for your attention. Goodbye!

    Macht's es gut, bis denn!
    Flo und Berni

  • Special 08 - China Teil II

    Part II of the China trip.

    Von Shanghai hatten wir damit erst mal genug. Abends machten wir uns auf den Weg zum anderen Flughafen (zu dem ohne Transrapid diesmal) und reisten weiter nach Beijing. Auch dort war das Hostel richtig gut, und das erste Mal seit Thailand gab's auch wieder mal ne Waschmaschine. Das wurde echt langsam Zeit! Wie wir so sind haben wir auch keine Zeit verschwendet und sind gleich am nächsten Morgen zur verschneiten Verbotenen Stadt gestapft - keine 5 Minuten Fußweg. Was soll man groß sagen, es war wahrlich beeindruckend, auch wenn Winter sicher nicht die beste Jahreszeit für einen Besuch in Beijing ist. Die Farben der traditionellen Holzfassaden kommen nicht so wirklich rüber, und saukalt ist es auch. Aber von so was lassen wir uns die Stimmung doch nicht verderben! Viel blöder hat's der Kerl erwischt, der mit einem Besen die ganze Verbotene Stadt schneefrei fegen darf (siehe Bild). Die Wachmänner haben's da besser, die haben wenigstens warme Bärenfellimitate auf.

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    Na gut... kaum die Impressionen des riesigen Geländes verdaut, schon stand die nächste Aufgabe an: Besichtigung des Himmlischen Tempels (oder auch Himmlischer Park). Besonders gefallen hat uns das kreisrunde Hauptgebäude mit schönen bunten Farben, aber auch der Spaziergang auf dem (wiederum) riesigen Gelände war eine Wohltat. Höhepunkt des Tages: Genuss von Eiscreme bei minus 15 Grad (gefühlt). Außerdem erwähnenswert: 4 Sterne Toiletten. Kein Witz. :D

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    Zum krönenden Abschluss haben wir uns ein Enten-Restaurant gesucht. Das von uns auserwählte Etablissment konnten wir aber trotz Lonely Planet nicht finden, weil das Gebäude, zusammen mit der ganzen 8 spurigen Straße, abgerissen wurde. Ja, in China werden einfach mal so Hauptstraßen abgerissen und mit Fußgängerzonen ersetzt, die den Touristen das Geld aus der Tasche ziehen sollen. Naja, zum Glück war ein anderes Lokal gleich in der Nähe. Dort bekommt man sogar ein Zertifikat mit der Nummer der Ente, die man verspeist hat. Die Nummer 1 wurde im Jahr 1864 vergeben, unsere war 289902. Falls es wen interessiert... naja, weiter im Text. Da unser Hostel nicht so weit weg war, nahmen wir den Fußweg über den berühmt-berüchtigten Platz des Himmlischen Friedens. Dort steht eine imposante Sammlung an monumentaler Propaganda, und außerdem ist dort stets viel Polizei im Einsatz. Wem der Platz nicht sagt, dem sei der Wikipedia-Artikel empfohlen.

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    Zurück im Hostel waren wir gar nicht faul und haben einen Trip zur Sehenswürdigkeit Nummer 1 gebucht - zur Großen Mauer. Freunde, die zuvor schon in China waren (Basti und Klaus) haben uns den Tipp gegeben, eine Wanderung von einem Abschnitt zum Nächsten zu machen, und das haben wir auch getan. Das einzige Problem - unsere Kollegen waren im Herbst dort, wir im Winter. Da macht das Wandern schon weniger Spaß... es war aber doch ein lohnenswertes Erlebnis. Der Ausblick (man sieht bis an die mongolische Grenze) ist großartig, und es waren weit weniger Touristen unterwegs als an den bekannteren Abschnitten. Aber es wäre kein WI05-Trip wären da nicht ein paar kuriose Dinge zu erzählen. Der erste Höhepunkt ereignete sich gleich in der Früh in dem kleinen, kalten, lauten Bus der uns zur Mauer brachte. Dort sind wir nämlich dem Japaner aus Shanghai wieder begegnet! Hockt der da lachend auf seinem Stuhl und langweilt ein deutsches Paar mit seinen Geschichten... jaja, die Welt ist ein Dorf. Im Laufe des Tages haben wir außerdem festgestellt, dass es an der Großen Mauer Seilbahnen gibt. Die bringen faules Volk vom "Tal" zur Mauer und/oder zurück - ganz putzige kleine Dingerchen. Im Gegensatz dazu hat hat beim Berni die Hängebrücke kurz vor dem Ende der Tour für eine extra Portion Adrenaling gesorgt - aber er hat das Hindernis wacker bewältigt. Nach einem langen Tag waren wir dann angenehm überrascht, im Hostel eine Speisekarte zu finden, die "Speisen und Getränke" versprach. Da fühlt man sich gleich wie auf der Skihütte! Darauf hin konnte ich natürlich unmöglich dem Reflex widerstehen, "a warme Suppen und a kalts Bier" zu mir zu nehmen. :D

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    Immer noch hoch motiviert und voller Elan wurde am nächsten Morgen der Lama-Tempel besucht. Besonders an dem Tempel sind die mongolischen und tibetischen Einflüsse, die man besonders an den verschiedenen Darstellungen von Buddhas erkennen kann. Außerdem befindet sich dort eine 26 m hohe Statue, die komplett aus einem einzigen Baum gefertigt wurde - auch nicht schlecht. Anschließend waren dann der Glocken- und der Trommelturm an der Reihe, die im China der Kaiserzeit zur Zeitmessung verwendet wurden. Fragt mich nicht wie genau das funktioniert hat... irgendwas stand da von "Glocke 100 mal läuten", also mir sind unsere Kirchtürme lieber. Aber immerhin haben wir die größte Trommel der Welt gesehen (aus einem einzigen Fell gefertigt), und eine chinesische Trommeldarbietung genossen. Da wir uns mit dem chinesischen Essen immer noch nicht anfreunden konnten, pilgerten wir am Abend in eine Mall, um uns am Food Court zu bedienen. Das war dann auch das beste Essen seit langem. Nur leider haben wir, trotz umfangreicher Übung, noch immer Probleme, Nudeln mit Stäbchen zu essen. ;)

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    Und schließlich war er da, der letzte Tag unserer Reise. Zwar ein wenig ausgelaugt aber nach wie vor top motiviert beschlossen wir, einen letzten großen Ausflug zu machen, und so ging's los zum Sommer Palast. Dazu muss man sagen, dass es sich um den neuen Sommer Palast handelt, die alte (ca. gleich große) Residenz wurde nach ihrer Zerstörung durch britische und französische Truppen 1860 nicht mehr verwendet. Wie auch immer, auf jeden Fall war der Besuch die lange Anreise wert - das weitläufige Areal besteht zu einem Großteil aus einem See, der zugefroren war und den wir natürlich todesmutig überquert haben. Weiters gab es ein Boot komplett aus Marmor, einen sehr langen Korridor, Propaganda-Uhren im Touristenshop und zahlreiche kleinere und größere Bauwerke zu sehen. Ein perfekter Ort, um eine lange Reise ausklingen zu lassen... Nur der Berni war ein wenig traurig, weil auf dem Gelände ein "Trompete spielen verboten" Schild hing.

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    Und damit war der Große Trip auch schon wieder vorbei. Im Nachhinein gesehen war es natürlich viel zu kurz, aber insgesamt waren wir schon froh, in die "Heimat" Seoul zurück zu kehren. Man muss schon sagen - die Leute in Korea sind weitaus angenehmer als die Chinesen und die Thais! Trotzdem war es eine tolle Reise und eine wunderbare Erfahrung. Ich möchte mich ganz herzlich beim Berni und beim Klaus für Organisation und Umsetzung bedanken, es war ein Vergnügen mit euch zu reisen!

    Liebe Grüße,
    der Flo

    PS: All videos are available here!

  • Special 07 - China Teil I

    Oleeeee!

    English version is coming up in a few days...

    So, nach dem epischen Thailandbericht gibt's jetz den zweiten Abschnitt unserer Asien-Reise - die Stationen Macau, Hong Kong, Shanghai und Beijing (so heißt Peking neuerdings).

    Wo waren wir stehen geblieben... ahja, wir sind also (nach tränenreichem Abschied von Andi und Chry :D) von Bangkok aus Richtung Macau abgehoben. Das werden wohl die Wenigsten kennen... ist wie Hong Kong eine halb-autonome Stadt, die ursprünglich von Portugiesen errichtet wurde. Das merkt man auch überall... die meisten Dinge sind auf Chinesisch und Portugiesisch angeschrieben, und das Stadtzentrum ist eindeutig mediterran gehalten. Ein perfektes Ambiente für Tourismus, und darauf setzt man hier auch. Vorallem Luxus-Hotels und Casinos boomen und locken Geldsäcke aus aller Herren Länder. Warum wir dort also hin sind, fragt ihr uns? Weil der Flug deutlich billiger ist als nach Hong Kong und im 20 Minuten Takt Express-Fähren (Tragflächenboote, fahren 1 Stunde) zwischen den beiden Städten fahren. Und außerdem haben wir ein paar nette Bilder geschossen. :D

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    Najo, also schnell nen Kaffee getrunken und auf nach Hong Kong! Der Berni war fast schon euphorisch, dass er endlich was von Hong Kong sehen kann, nachdem bei seinem letzen Besuch (paar Jahre her ;)) ein Taifun dem Sightseeing einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Nun, dieses Mal nicht, wir hatten gutes Wetter... nur etwas dunkel war's schon bei der Ankunft. Gut, erst mal unsere Unterkunft finden. Die hat uns dann ein wenig Bauschmerzen bereitet... das Gebäude sah nicht besonders viel versprechend aus, und so wars dann auch sehr eng und nicht besonders toll eingerichtet. Aber was solls, dafür waren wir mitten in Kowloon, direkt gegenüber der Skyline. Was will man mehr. Nach dem Abladen unserer Koffer haben wir uns gleich wieder auf die Socken gemacht, und zwar mit alten Bekannten: Nick und Jen, die uns von Nordchina aus entgegen kamen. Jaja, die Welt ist klein.

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    Weiter im Text... der Abend verlief nicht besonders spektakulär - essen, rum spazieren, schlafen. Am nächsten Morgen waren wir aber wieder motivierter und haben gleich mal Kowloon erkundet. Danach waren wir wagten wir auch den Sprung auf die Insel (das eigentliche Hong Kong) - klassisch mit der Fähre, versteht sich. Dort sind wir eine Walking-Tour aus dem Lonely Planet gefolgt, die uns durch die uns hinter die beeindruckende Skyline führte und uns den nicht so prunkvollen Rest der Stadt zeigte. Und wieder einmal haben wir zahlreiche sehenwerte Dinge gefunden. Eine Straße, die mitten durch ein Gebäude geht, zum Beispiel. Oder ein Produkt names "Saugwunder". Außerdem sind wir (nicht ganz) zufällig einer Bekannten vom Berni über den Weg gelaufen, der Anna. Außerdem reizvoll: Die längste Rolltreppe der Welt! (was allerdings Beschiss war, da es sich um eine lange Kette an Rolltreppen handelt, nicht um eine Einzige).

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    Wer nun aber glaubt wir wären danach müde gewesen, der irrt ganz gewaltig! Voll Tatendrang sind wir gleich zum Victoria Peak aufgebrochen, dem Hausberg hier. Dort angekommen sind wir sofort auf den Aussichtsturm geklettert und haben wie die Wahnsinnigen Bilder geschossen. Da wir auch das nächtliche Hong Kong ablichten wollten haben wir uns zum Abendessen ins Innere des Gebäudes begeben, in ein Forrest Gump Themenlokal (nachdem uns das Restaurant mit dem Spruch "noodles have no boundaries" etwas suspekt erschien). Witzig, lecker, und klasse Drinks. :) Na und dann, nach dem Festhalten der Nachtansicht, sind wir per Taxi bzw. Standseilbahn wieder runter. Müde, aber zufrieden. Und später ging's dann noch in einen Club - jawoll, wieder mal so richtig weggehen!

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    Auch der nächste Tag sollte mit reichlich Spiel, Spaß und Spannung aufwarten. Ziel: Besuch des Riesen-Bhudda auf der Nachbarinsel. Dazu benötigten wir erst mal eine Fähre nach Hong Kong, dann noch eine auf die andere Insel (Lantau) und schließlich noch einen Bus, der quer über alle Berge zum Buddha fährt. Klasse! :) Das Wetter hätte nicht besser sein können, und frische Luft tut bekanntlich gut. Der Bhudda selber war auch beeindruckend, besonders weil da so um die 200 Stufen davor hingebaut wurden. Naja, der Tiroler nimmt's mit Humor. Zwecks der Abwechslung nahmen wir nach unten dann nicht mehr den Bus, sondern die Gondel (zu deutsch Seilbahn). Jo, a Gondel, da jodelt mein Herz! Die Fahrt war auch sehr eindrucksvoll... man kann nicht nur die Landschaft, sondern auch den Flughafen, an dem man knapp vorbei fährt, bewundern. Von der Talstation aus durften wir dann noch das halbe U-Bahn Netz bereisen, bis wir wieder im Hostel angekommen waren. Das war's aber wert! Der Abend wurde schlussendlich mit einem Spaziergang am Ufer verbracht.

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    Jo, und damit war der kurze Aufenthalt schon wieder vorbei... und außerdem mussten wir von Klaus Abschied nehmen, der zurück nach Österreich aufbrach. Dort werden wir ihn ab März auch wieder sehen. :) Unsere Reise ging allerdings weiter nach Shanghai - und zwar diesmal nicht mit dem Flieger, sondern mit dem Zug (jaja, wir lernen's einfach nicht). Allerdings war dieses Mal alles besser als während des Horror-Trips nach Bangkok. Wir hatten ein komfortables Schlafabteil, das noch dazu nur von uns beiden belegt war - da kam uns auch die 20 stündige Fahrt nicht besonders lang vor. Weiterer Vorteil: Wir kamen frisch und fröhlich gegen Mittag in Shanghai an und sparten uns eine Nacht im Hostel. :D Nach der Ankunft machten wir uns erst mal auf zum Flughafen. Was? Ja genau, Flughafen. Dort warteten wir auf die Ankunft von Young Hee, eine Koreanerin die wir kennen gelernt haben und die mit uns China besichtigen wollte. Tjo, das kostete zwar eine Menge Zeit, aber dafür konnten wir mit dem Transrapid fahren. 30 Kilometer in 8 Minuten, Höchstgeschwindigkeit 431 km/h... das Ding gibt ganz schön Stoff. ;)

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    Am Abend haben wir uns dann im Hostel einquartiert, mit dem wir sehr zufrieden waren, und danach waren wir gleich original Chinesisch essen. Damit konnten wir uns aber nicht besonders anfreunden... irgendwie haben die in China andere Qualitätsstandards und einen sehr anderen Geschmack. Aber was soll's, ein paar essbare Dinge waren dabei, und es kostet ja auch net die Welt. Gleich danach unternahmen wir (emsig wie immer) einen Spaziergang am Ufer um die bunte Skyline zu bewundern. Voll Tatendrang reisten wir in kleinen Kabinen unter dem Fluss hindurch, während einem eine Lichtshow geboten wird - das nennt sich dann The Bund Tourist Tunnel. :D Auf der anderen Seite (nicht am anderen Ufer ;)) angekommen mussten wir dann leider fest stellen, dass sowohl der Pearl Tower (der Fernsehturm) als auch das Jinmao-Gebäude (das 5. höchste Gebäude der Welt) schon geschlossen hatten... man merkt den staatlichen Einfluss, denn die Partei sieht Nachtschwärmer anscheinend nicht so gern. Naja, noch ein paar Fotos geschossen (unter anderem von einem Polizeifahrrad), und wieder zurück in's Hostel, um noch ein paar Drinks zu uns zu nehmen. Dort haben wir auch einen Japaner mittleren Alters kennen gelernt, der seit 30 Jahren in Kanada lebt und dutzende von Geschichten erzählen kann, besonders über international Immigration und über käufliche Liebe. Der wusste zum Beispiel genau, was eine Frau in Thailand kostet. Oder was man zahlen muss, um von einer Frau ein Kind zu bekommen. Und wieviel Rabatt man bekommt, wenn man beide zusammen nimmt. Leider hat er diese Geschichten auch rund um die Uhr zum Besten gegeben, so dass er uns im Endeffekt ziemlich auf den Geist ging. Aber gut, da muss man durch wenn man im Schlafsaal übernachtet.

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    Der nächste Tag begann mit einer lustigen Beobachtung - 1 Yuan (Gegenwert ca. 10 Euro-Cent) gibt es nicht nur als Münze, sondern auch als Banknote. Da zeigt sich ziemlich gut das unterschiedliche Preisverhältnis... die höchsten Banknoten betragen nämlich nur 100 Yuan. O_o Naja, davon unbeeindruckt zogen wir, begleitet vom Japaner, los, um uns das Shanghai Museum an zu schauen, das angeblich beste in China. Da gab's aber außer einer Van Gogh Austellung nicht so viel Beeindruckendes zu sehen. Dafür konnten wir im gegenüberliegenden Park einen Hauch nationaler Propaganda spüren und die Gegensätze zwischen modernen Hochhäusern und heruntergekommenen Altbauten bewundern. Anschließend sind wir noch auf einen traditionellen Markt für Handwerkskunst, der allerdings bei weitem nicht mehr so traditionell ist wie das der Lonely Planet schreibt. Dafür war er schön dekoriert. Allerdings gehen einem die Straßenverkäufer (Hawker) ganz gewaltig auf den Keks... die sind nicht nur überall, die folgen dir auch gern mal eine Viertelstunde. Von gefälschten Uhren über Kameras und Schuhe angefangen bis zu illegal kopierten Filmen, Pornos oder (manche Frauen) gar sich selbst verkaufen die alles, was man irgendwie tragen kann. Und nebenbei quatscht der Japaner in dein anderes Ohr... das war vielleicht ein Erlebnis!

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    Der letzte Tag in Shanghai war irgendwie dann nicht so spannend... wir waren nochmal shoppen, viel mehr kann man irgendwie nicht machen. Was wir uns natürlich nicht nehmen haben lassen war der Besuch des zweithöchsten Gebäudes der Stadt, dem Jinmao-Tower. Dort haben wir, schlau wie wir sind, statt Eintritt für die Aussichtsplattform zu zahlen der Sky-Bar das Grand Hyatt Shanghai einen Besuch abgestattet und haben in schwindelerregender Höhe (340 m) ein paar Cocktails genossen. Preislich gesehen etwas teurer, aber dafür wenigstens was bekommen. Leider sind halt die Fotos nix geworden. :(

    See next entry for China Part II!

  • Monday

    Hallo Leute,

    eigentlich sollte hier der China-Beitrag stehen, aber aufgrund aktueller Ereignisse muss der verschoben werden. Heute, in der Nacht zum 11. 2., hat ein Feuer das Wahrzeichen Seouls, den Nationalschatz Nummer 1 vernichtet. Das große Südtor (Namdaemun; eigentlich Sungnyemun), das älteste Holzgebäude der Stadt (errichtet 1398), das sogar den Korea-Krieg 1950-53 überstand, wurde nun vermutlich durch Brandstiftung komplett zerstört. Der Wiederaufbau wurde umgehend begonnen, wird 2 bis 3 Jahre dauern und ca. 15 Millionen Euro kosten, aber es ist eben nicht mehr das Original-Tor (das zwar oft restauriert, doch niemals komplett zerstört wurde).

    Hey Folks,

    I know I promised you the entry about the China trip, but there is some important news to tell. Tonight, in the morning of the 11th of February, a fire destroyed the old South Gate, the most important landmark of Seoul, the designated National Treasure #1. Namdaemun (originally Sungnyemun), the oldest wooden building in the city (constructed 1398) survived all odds (including the Korean War 1950-53) but finally burned down, assumedly due to incendiarism. The reconstruction begun immediately; it will take 2 to 3 years and aprox. 15 mio. Euros to restore it.

    Abgesehen von dem Ausmaß des Schadens bin ich ziemlich geschockt, dass ausgerechnet im friedlichen Korea plötzlich das wichtigste Wahrzeichen in Flammen aufgeht. Es macht mich sehr traurig, derartiges Kulturgut einfach so verschwinden zu sehen, besonders, da manche Meldungen von einem verwirtten Betrunkenen sprechen, der das Feuer gelegt haben soll. Damit hat wohl auch niemand gerechnet - eigentlich alle Sehenswürdigkeiten stehen inmitten der Stadt ohne besonderen Schutz, weil hier die Leute genug Respekt haben, um die Dinger in Ruhe zu lassen (nicht wie bei uns, wo manche im Vollrausch dagegen pinkeln würden). Aber anscheinend gibt es auch hier genug Trottel. :(

    Besides the amount of the damage done I am very shocked that just in peaceful Korea the main landmark suddenly burns to dust. I am very sad to see such cultural heritage disappearing, even more so as some sources state that some drunken retard set the blaze. That well astonished most people; most of the ancient sights have no special protection around them because people have enough respect to leave them alone. Alas, idiots are everywhere... :(

    Eine Newsmeldung dazu gibt es z.B. hier. (German)

    Macht's es gut, so long,
    euer Flo

  • Special 06 - Thailand Teil II

    Part II of the Thailand trip.

    In Österreich funktioniert Zug fahren ganz einfach. Man kauft ein Ticket, sucht sich im Zug einen Platz, wartet oder schläft, kommt an, steigt aus, ist glücklich. In Thailand ist das anders. Dort gibt es erstmal Sitz-Tickets und Steh-Tickets. Die Sitz-Tickets waren alle ausverkauft... also kauft man sich eben Steh-Tickets. Vorteil: 5 Euro für 500 Kilometer. Nachteil: Der Zug fährt 10 Stunden und man steht. Oder sitzt am Gang. Oder liegt unter den Sitzen (geht bei den thailändischen Körpermaßen). Da wir eh total fix und fertig waren war uns das egal. Glücklich haben wir uns auf den Gang gesetzt (auf unsere Taschen... im Zug verschwindet da schnell mal was) und waren schon fast eingeschlafen, als plötzlich ein Kerl durch den Zug marschiert und Essen verkauft. Und dann noch einer. Und noch einer. Und seine 20 Cousins hinterher. Und weil die alle so ungeschickt waren wie ein Elefant mit einem Daumenkino durften wir jedesmal aufstehen, um sie vorbei zu lassen. Na gut, dachten wir, is schließlich ne wichtige Station, und außerdem isses noch früh... nach Mitternacht kommt da eh keiner mehr rein.

    In Austria (and many other European countries) taking a train works like this. You buy a ticket, you look for an empty seat, you sit down, you may sleep, you arrive, you get off, you are happy. In Thailand, it works slightly different. You can book seats or standing tickets. All seats were occupied, so we booked a standing ticket. The good news: 5 Euro for 500 kilometers. The bad news: You stand. For ten hours. Or you sit on the floor. Or you lie beyond the seats (possible for some Thais). Well, we were really tired anyways, so we didn't care. We sat on our luggage (trains are good places to get rid of you valuables) and wanted to sleep... until a guy came and wanted to sell food. And then there was another. And another. And then his 20 brothers. And because they were behaving like an elephant on a high wire we had to get up everytime they wanted to pass. Well, that should be over after midnight, we thought.

    Aber - falsch gedacht! Jede Station, dh. ca. jede Stunde wiederholte sich das Spielchen. Der Andi und der Berni haben dann irgendwann angefangen, mit den Thais zu trinken, der Klaus konnte mysteriöserweise schlafen, und der Flo (dem es immer noch dreckig von den Muscheln ging) musste sich beherrschen, um die Essensleute nicht aus dem Fenster zu werfen. Nun, irgendwann fand auch diese Horrorreise ihr Ende, und Bangkok sah am 6.1. vier nicht ganz so muntere und frische Gesellen, wie wir uns das vorgestellt hatten... aber Unkraut vergeht nicht, und so haben wir nur wenige Stunden später bereits unsere Sight-Seeing Tour gestartet. :D

    Alas, that hope was in vain. Every station (=every hour) the procedure repeated. Andi and Berni gave up to sleep at some point and did the only thing that made sense; they started to drink. Klaus was able to sleep most of the time (what seemed like a wonder to me), and I (still having problems with my digestion) hat to resist the urge to throw all those Thais out of the window. However, in the morning of the 6th of January we finally arrived in Bangkok; not in the high spirits we planned to be, but who cares about details. And so we had a shower (who needs sleep when there is warm water?) and soon were ready to commence our sight seeing tour. :D

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    Und für Sight-Seeing hatten wir geradezu perfektes Wetter... massig Sonnenschein, ganz ohne den sonst typischen Smog - ein wahrer Genuss. Zunächst besuchten wir die Grand Palace Area, wo sich dutzende Tempel und Türmchen dicht aneinander drängen. Leider konnten wir nicht alles besichtigen, da ein paar Tage zuvor ein Mitglied der königlichen Familie gestorben war und eine Trauerfeier stattfand. Zitat Andi: "Ach geh, warum muss denn die blöde Prinzessin ausgerechnet diese Woche verrecken!" :D Naja, halb so wild, wir haben dann halt noch Wat Arun besichtigt (selber Baustil wie das berühmte Ankor Wat), und langsam wurde uns die Sonne ohnehin zu viel (man erinnere sich an die "erholsame" Nacht im Zug). Also wieder zurück ins Studentenhotel von Andi und Chry, wo wir bei denen im Zimmer übernachten durften - nur der Klaus ist aus hygienischen Gründen (Chry und ich waren beide immer noch krank) in ein Einzelzimmer gezogen.

    And we were blessed with excellent weather for sight seeing indeed. A lot of sunshine, but no smog that usually clouds the sky. We headed for the Grand Palace area, where dozens of temples and monuments are located closely to each other. Unfortunately, not all parts were open to the public this day, because a member of the royal family had died and there was a funeral service. Quote Andi: "Ah come on, why had this stupid princess to die this week?" :D After that, we visited Wat Arun that has the same architecture as the famous Angkor Wat, and then we decided that the sun was getting too strong to continue after that awful journey, and so we got back to the hotel that Andi and Chry have instead of a dormitory. They generously shared their rooms with us; only Klaus took a single room beacuse of hygienic reasons (Chry and I both still suffered from the mussels).

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    Für mich war der Tag damit vorbei... ich hab meine Antibiotika ausgepackt und hab mich tot ins Bett gelegt. Andi und Berni hatten aber noch nicht genug und besuchten am Abend den Lumpini Park, wo sie frisches bayerisches Weißbier (!) ausschenken. Danach waren die Beiden dann noch ordentlich fort... so ordentlich, dass der Andi irgendwann gegen Morgens an Chrys und meine Tür klopfte und sich folgender Dialog ergab:

    Andi: "Oh, hallo Chry, ich dachte du kommst erst morgen... ich wollte eigentlich hier schlafen, der Berni hat ne Frau in mein Zimmer geschleppt."
    Chry: "Tja, hier is schon besetzt... musst die Frau halt raus schmeißen."
    Andi verschwindet, kommt kurze Zeit später wieder.
    Andi: "Ich glaub's nicht... der Berni liegt komplett angezogen im Bett und von der Frau is nix zu sehen."
    Chry: "Aha. Gute Nacht, Andi."
    Wenig später erneutes Klopfen.
    Andi: "Und wisst ihr was? Mein Handy ist weg!"
    Chry: "Des war doch sowieso kaputt..."
    Wenige später erneutes Klopfen.
    Andi: "Und meine 2000 Baht vom Schreibtisch fehlen auch!"
    Chry: "Naja, is ja eh net so viel..."

    Ja ja, so schnell kann's gehen in Thailand... Gerüchte, wonach es sich bei der Frau noch dazu um einen Ladyboy gehandelt haben soll, wurden konnten bisher nicht bestätigt werden. :D

    Well, that was my day. I took my antibiotics and was happy to have a real bed. Andi and Berni however had a short rest and paid a visit to Lumpini Park in the evening where Bavarian wheat beer (!) is served. After that they went to clubbing... and at sometime in the morning, Andi knocked on Chry's and my door to start the following conversation:

    Andi: "Oh hi Chry, I thought you would arrive tomorrow... I wanted to stay the night in this room, Berni got home with a girl."
    Chry: "Well, here are already two people... you have to kick out the girl then."
    Andi leaves, returns shortly afterwards.
    Andi: "I can't believe it... Berni is lying in my bed completely dressed and the girl is gone."
    Chry: "Uhumm. Good night, Andi."
    Andi leaves, returns.
    Andi: "And you know what? My mobile phone is gone!"
    Chry: "It was broken anyway."
    Andi leaves, returns.
    Andi: "And the 2000 Baht that were on my desk are missing too!"
    Chry: "Well, that's not so much, you know..."

    Yes, things like that can happen easily in Thailand. There are even rumours that the girl was a ladyboy, but there is no proof of this theory.

    Auf alle Fälle war am nächsten Tag ein etwas langsameres Tempo gefordert, und so entschieden wir uns für eine Shopping-Tour. Neben Elektronik, Souvenirs und allerlei Krimskrams waren T-Shirts unsere begehrteste Beute, die hier "olitschinäl" angeboten werden. Puma-Imitate oder Billabong-Kopien bekommt man hier für ein paar Euro, und die Qualität ist wirklich gut. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter und dem Verkehr, beides war sehr angenehm. Anschließend gönnten der Berni und ich uns eine original Thai-Massage (1 h um 3 Euro), um unsere vom Bangkok-Zug malträtierten Rücken wieder gerade zu biegen. Das war ein echtes Erlebnis... besonders beeindruckend war, dass meine nicht ganz vollschlanke Masseusin auf mir herum spaziert ist. Ob das am Ende wirklich was gebracht hat oder nicht, wissen wir bis heute nicht genau, da wir Schlauköpfe anstatt uns zu entspannen gleich danach mit ein paar Thais Fußball gespielt haben. :D

    However, the next day was much more calm than the first one. We decided to do some shopping; besides electronic devices, souvenirs and a lot of useless stuff, t-shirts were our main objects of desire. Imitations of Puma or fake Billabong shirts are available for a few bucks and the quality is good. We were lucky again and had good weather and mediocre traffic. After shopping, Berni and I had a Thai massage (1 hour for 3 Euro) to do our ill-treated backs (remember the train!) a favour. It was an interesting experience; especially the fact that my not really slender masseuse walked on my back. If it helped or not can not be clearly stated, because we were clever enough to play soccer instead of having a rest afterwards. :D

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    Den letzten Tag in Thailand haben wir zum Entspannen und Relaxen genutzt, für mehr hatten wir einfach keine Motivation mehr. Zitat Armin: "Das hast du als Körper einfach keinen Bock mehr." Ah nein Moment, das stimmt nicht ganz, wir waren mit dem Klaus noch in China-Town (Andi und Chry hatten wieder Uni), das wir uns allerdings spannender vorgestellt haben, als es wirklich war. Gut, daran mag unter anderem mein nach wie vor mangelnder Appetit Schuld sein, denn China Town wartet mit einer Menge an street food auf, das ich aber unter Rücksicht auf meinen armen Magen lieber mied. Immerhin konnten wir wieder mal ein bisschen Glump (=unnützes Zeug) erstehen, das ist immer ganz wichtig. Höhepunkt des Tages war (wieder mal) der Berni, der seinen Sonnenbrand statt mit After-Sun Lotion mit thailändischer Weißmach-Creme behandelt hat. Wobei, der Flo darf sich da nicht weit aus dem Fenster lehnen, er hat statt einer Feuchtigkeitscreme Rasierschaum in der Tube gekauft. :D

    We spent our last day in Thailand with a lot of relaxing; we were not feeling fit for more. Quote Armin: "That is the point where you - as body - have no motivation left." Oh but wait, that's not a hundred percent true. We went to China-Town with Klaus (Andi and Chry had lectures), but we were not really enthusiastic. Especially I was not so happy with the huge amounts of street food that are sold; my digestion still was not in a good condition. In the end we were at least able to buy some gifts and other useless stuff, that has to count for something. The highlight of the day was Berni (again) who mistook after-sun lotion with a Thai whitening cream. However, I should not go out on a limb; I myself bought a moisturiser which truely was facial foam in a tube. :D

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    Tja, und das war's dann auch schon wieder... wir haben Thailand richtig genossen, auch wenn wir leider zu viel Zeit mit Reisen verbracht haben und der Flo während des Trips so öfter seine Höhen und Tiefen hatte (körperlich und seelisch). Am Ende können wir aber sagen, dass es eine großartige Zeit war, besonders auch dank Andi und Chry, die uns mit einer Portion "Einheimischen-Wissen" versorgt und sich auch sonst toll um uns gekümmert haben. :)

    Well, and that was it. We really enjoyed our trip to Thailand (despite having some ups and downs). We can say that it was a great time, especially because of Andi and Chry who helped us a lot and supported us with the basics about Thai lifestyle. Thanks a lot, mates! :)

    Coming up next... the report about the trip to Macau, Hong Kong, Shanghai and Beijing! Stay tuned...

    PS: More videos are available here!

  • Special 05 - Thailand Teil I

    Jaaaaaaaaaa also...

    nun geht's also los. Aufmerksame Leser haben wohl schon mitbekommen, dass der Berni und ich nach Weihnachten einen Asien-Reise angetreten haben - und wie man uns kennt war die ganze Aktion natürlich mal wieder legendär. Also, ich will euch nicht weiter auf die Folter spannen... die Geschichte von unserem Großen Ausflug (so nenne ich das jetzt einfach mal *g*), der uns nach Thailand und China führte, kann beginnen.

    Alright everybody, the story of our long and marvellous trip is about to commence. As all of you dedicated readres surely know, Berni and I had planned a one-month journey from and through Thailand to China; and as you may have guessed, the trip was source for many stories and legends, which will partly be described on the following pages. Alas, let's begin!

    Abreisedatum aus Seoul war der 26.12.2007. Während die Anderen faul herumlungerten und versuchten, die ganzen Kekse und hochprozentigen Getränke der Adventszeit zu verdauen, packten Berni, Klaus und ich unsere Koffer und zogen los, um ins (von hier aus nicht ganz so ferne) Thailand zu fliegen. Wir wussten allerdings nicht so genau, wohin es uns eigentlich verschlagen würde... wir wollten uns natürlich mit Andi und Chry treffen, aber da die bereits seit Weihnachten mit ihren Exchange-Kollegen unterwegs waren und sich irgendwo im Süden auf irgendeiner Insel befanden, war die Wahl eines Treffpunkts nicht so einfach. Besonders, da unsere beiden Freunde schon voll in den Thai-Lifestyle eingetaucht waren, der sich mit "Hakuna Matata" beschreiben lässt - oder auch mit "miristallesscheißegalsolangediesonneaufmeinenbauchscheint". Wir, aus dem organisierten Korea kommend und mit schwerem Gepäck dabei, haben uns dann doch ein bisschen Sorgen gemacht... die Vorstellung, nicht genau zu wissen wo wir eigentlich hin fahren, war etwas irritierend.

    Yeah, well.... so finally we departed from Seoul on the 26.12.2007. While our colleagues were busy doing nothing but relaxing after having so many cookies and alcoholic drinks during christmas time, three brave souls (Berni, Klaus and me) packed our stuff and got ready to leave for the far (well, not so far) Thailand. Alas, the exact destination remained unclear; we knew we wanted to meet Andi und Chry, but they were part of a big group of exchange students and weren't sure were they would be on the 26th themselves. All we knew was that they were on some island in the south... which was a quite precise destination, of course. We somehow got the feeling that our friends already accustomized with the Thai lifestyle which can be described as "Hakuna Matata", or also "i don't give a shit as long as the sun shines on my belly". For us, arriving with heavy luggage from well-organised Korea, it signified a major change of our thinking, and the idea of not knowing where we are heading to was a little strange.

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    Nunja, am Ende wars nicht ganz so schlimm wir erwartet (auch wenn es einiges Telefonate bedurfte), wir haben von Bangkok aus gleich den Anschlussflug nach Krabi genommen und sind von dort aus mit dem Taxi nach Ko Lantha gefahren... 2 h Fahrt, 2 Autofähren (wovon eine beim Anlegeversuch stecken blieb :D), schlappe 30 Euro, das such mal in Europa. :D Also dort aufgeschlagen, in einem luxuriösen Bungalow untergekommen (mein Rücken erinnert sich noch an den "Lattenrost" aus Beton). Dabei machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit thailändischen "Badezimmern". Ich mein, dass die Dusche und das Klo manchmal quasi das Gleiche ist, das kennen wir schon aus Korea. Aber dass die Schüssel von einem Lock im Boden und die Spülung von einem Eimer Wasser ersetzt wird, das hatten wir das letzte Mal im Mittelalter gesehen (oder auf urigen Tiroler Almhütten). Und - nirgendwo gibt es Klopapier... das wird von "Popo-Duschen" ersetzt. Aber man will ja nicht meckern. Die Anlage war ganz gut in Schuss, Essen und Trinken war reichlich und günstig, und der Strand gehörte uns ganz allein. Na gut, wir mussten ihn uns mit Andi, Chry und ihren 28 Freunden teilen, die kurz nach uns ankamen, aber wer will denn kleinlich sein. Mit den Kerlen haben wir erst mal unsere (in weiser Voraussicht im Duty Free Shop gekaufte) Smirnoff-Flasche geteilt, und schon waren wir alle beste Freunde. :) Es war abzusehen, dass es zwei lustige Wochen werden würden.

    Fortunately, it ended up not being as chaotic as we feared (although it took several hours and phone calls). Right after arriving in Bangkok, we took a flight to Krabi and hired a taxi for the journey to Ko Lantha (2 hours of driving, 2 car ferries, 30 Euro... that was kind of alright :D). After arriving at our final destination, we first left our stuff in the luxurious bungalow we had (my back still remembers the bed made of concrete). It was also there when we had our first experiences with Thai "bathrooms". I mean, we already saw (and used) bathrooms were the toilet and the shower are basically one and the same, but that the toilet was replaced by a hole in the ground that has to be flushed with a bucket of water... that has not been observed since the Middle Ages (or since the last visit on a real Tyrolean alpine cabin). And toilet paper is an unknown thing there too; instead they use "bottom showers". But we don't want to complain... the resort was ok, meals and drinks were delicious and cheap and we had the whole beach for our own. Well, we had to share it with Andi, Chry and their 28 compagnions, but who wants to be that precise. With those fellows we had a rough first night after sharing our imported bottle of Smirnoff with them (which somehow incredibly quickened the process of getting to know each other). :) It was obvious that we had great two weeks in front of us.

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    Am nächsten Tag konnte sich leider keiner mehr an alle Details des Abends erinnern, und so begann eine Runde Frühaufsteher mit der Rekonstruktion. Denn es galt einige Fragen zu klären: Warum lagen 10 Paar Flip-Flops vor unserer Tür? Warum war unser Bett nass uns voller Sand? Und warum ist im letzten Bier immer Kopfweh drin? Zumindest die ersten beiden Fragen konnten beantwortet werden, nachdem der Berni aus seinem Tiefschlaf erwachte. Weil er seine legendären Adiletten nicht finden konnte, hat er beschlossen, alle auffindbaren Sandalen zu sammeln. Ob er so seinen Verlust kompensieren wollte, oder ob er die Besitzer der Schuhe erpressen wollte, ihm seine Flip-Flops wieder zu geben, blieb allerdings unklar. Tatsache ist, sein Plan ging auf, und so waren Berni und Adidas-Schlapfen wieder vereint - und es sollte nicht die letzte Wiedersehensfreude für die beiden sein. Auch die Frage nach unserem Bett wurde vom allwissenden Berni geklärt. So hatte Victor, der Häuptling der Franzosen (Zitat Andi), die tugendhafte Absicht, die etwas angeheiterte (und nasse uns sandige) Kathi in ihren Bungalow zu bringen, konnte ihn aber nicht finden und hat das irritierte Mädel in unserem Bett abgeladen. Der Berni hat sich dann selbstlos um sie gekümmert und in das richtige Bett gebracht (gezwungernermaßen, er hätte sonst keinen Schlafplatz gehabt :D). Alles in allem war es eine ereignisreiche erste Nacht, der ein nicht minder spannender und aufreibender Tag folgen sollte.

    The next day nobody could remember all details about last evening, and so we had to form a group of early birds that tried to figure out some interesting questions; why were there 10 pairs of Flip-Flops in front of our bungalow? Why was our bed wet and full of sand? And why is there always headache in the last bottle of beer? Well, we couldn't solve the last question, but as soon as Berni got up, we could answer the first two; after someone "borrowed" Berni's legendary "Adiletten" (certain flip-flops by Adidas), he got really angry and gathered all pairs of flip-flops he could find. If that was done to trade them in for his shoes or for compensation, we still don't know for sure. The second issue was also dissolved by all knowing Berni. The story is that Kathi (who was a little bit drunk, and also a little bit wet after an unintended bath) couldn't find her bungalow and accidentally entered ours; fortunately without waking us up. So Berni, who came to bed later than me and Klaus, had to find her real room before he could get some sleep himself. Suming up it was a very adventurous first night, and we had a even more exciting day in front of us.

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    Und aufreibend trifft das Ganze sehr gut. Ausgeruht und fit wie ein Turnschuh (dh. übernachtig und verkatert) beschlossen wir, uns Mopeds auszuleihen und damit zu einer Höhle zu fahren. Zwischen Beschluss und Tat vergingen gut 3 Stunden, und so war nur noch Zeit für eine Spazierfahrt, was bei einem Tagessatz von 3 Euro aber auch egal war. Also vollgetankt und losgefahren. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmem Fahrtwind sind wir über die Insel gedüst und haben uns gefühlt wie die Könige. Die Straße plante allerdings eine Revolution und schrak nicht vor der Anwendung von Guerilla-Taktiken zurück, um uns überraschenderweise zu stürzen. Anders gesagt, der Flo landete dank Sand in der Kurve im Kiesbett, und der Klaus, der hilfsbereit anhalten wollte, fuhr gleich hinterher. Unglücklicherweise hat er sich dabei ziemlich übel aufgeschürft - also ab in's nächste Krankenhaus und gleich ordentlich versorgen lassen. Und ich muss sagen, Respekt... das kleine Inselspital war wirklich sauber und gut. Thailand ist allerdings das Mutterland der Geduld... die Sonne stand schon tief als wir endlich unsere Verbände hatten, und so war an eine Fortsetzung des Ausflugs nicht mehr zu denken. Naja, ab ins Gasthaus, erstmal was essen. Und am Abend... ja, man kann es sich vorstellen. :D

    And the day was exciting indeed. Fit as a fiddle and fully awake (= sleepy and having a bad hangover) we decided to rent motorcycles to explore the island. Being in the country of patience, it took only 3 hours between decision and action, so it was already to late to go to the cave we wanted to see; however, regarding the daily fee of 3 Euro, we didn't care and justhad a joyride along the shore. The sun was shining, the cool breeze kissed our faces and we felt like kings; alas, we didn't expect the tricky and sandy road planning a revolution, and finally it used its element of surprise to overthrew us. In short, Flo had a small accident with his bike, and Klaus who was eager to help followed him into the ditch. Unfortunately, he was hurt quite badly by the gravel, so we had to visit the nearest hospital. And I have to say, it looked dubious, but the personnel was really good. However, I already mentioned it; Thailand is the country of patience, and when we finally got our bandages on, it was already evening. All we could do was heading home and stopping for a dinner on the way. And after coming back, we needed some drinks after this day filled with action.

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    Da Ko Lantha außer Strand und gefährlichen Straßen nicht wirklich viel zu bieten hatte, wurde beschlossen, nach Ko Phi Phi weiter zu reisen, eine der sehr touristischen Inseln (hier liegt der berühmte Maya Beach, der Schauplatz für den Film "The Beach" war). Der Tsunami 2004 hat dort zwar fast alles nieder gemäht, aber die fleißigen Inselbewohner haben (trotz offizieller Markierung als Nationalpark) den Tourismus wieder voll in Schwung gebracht. Vercingetorix, ah ich meine Victor, trieb zur Überfahrt 2 Long-Tail Boote auf (das sind die traditionellen Schiffchen hier), damit man während der Überfahrt noch Schnorcheln gehen konnte. Da der Klaus für sowas nicht wirklich fit war, ich ihn nicht allein lassen wollte und wir außerdem ziemlich viel (empfindliches) Gepäck hatten, haben wir beide schließlich die Fähre genommen. Das hatte zur Folge, dass wir ein paar Stunden vor den Anderen auf der Insel ankamen, nur um fest zu stellen, dass wir keine Bungalows hatten. Warum? Der Thai hat den Franzosen nicht verstanden, als er am Telefon 33 Plätze reservierte - er ging von 3 Leuten aus. Tja... klasse. Und das zur Hochsaison, kurz vor Silvester. Der Flo hat sich nach Kräften bemüht, Zimmer aufzutreiben, war aber nicht besonders erfolgreich. Erst als die Meute am Abend ankam und Nui, das Thaimädel aus Andis und Chrys Stammbar, anfing zu organisieren, konnten wir Plätze in einem Halbfertigen Riesen-Bungalow akquirieren. Klaus und ich hatten für die Nacht schon ein Zimmer, waren aber ziemlich frustriert. Besonders Flo hatte seinen absoluten Stimmungstiefpunkt erreicht und war mit der Gesamtsituation vollkommen unzufrieden.

    Ko Lantha was quite nice but had nothing special except the tricky roads, so we decided to move on to Ko Phi Phi the next day. That's one of the more touristy islands; it is especially famous for Maya Beach where the movie "The Beach" took place. It was totally destroyed by the tsunami 2004, but in the meantime, the busy inhabitants rebuilt most of the resorts and shops. Vercingetorix, pardon, I mean Victor organized accommodation and 2 Long-Tail boats (the traditional ships) to combine ferry service and a snorkeling trip. I accompanied Klaus, who was neither able to snorkel nor to handle all our luggage all alone, and we went to Ko Phi Phi by ferry. As a result we arrived a few hours before the rest of the group and were the first to know that we had no accommodation. Why? Because the Thai understood 3 when the French guy said 33. Well... crap. It was high season and all affordable places were booked out. I did my best to find rooms, but it was not until Nui, the Thai barmaid of Andi's and Chry's favourite bar, arrived that we got a half-finished bungalow to stay. Klaus and I had a room on our own for the night (the last cheap one we could get), but still we felt not really comfortable with the situation. Especially I was very frustrated by all the things that went wrong and wanted to leave the island as soon as possible.

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    Tags darauf sah alles schon wieder besser aus. Wir nahmen ein Taxi-Boot (jaja, das ist da groß in Mode) um zum Viking Resort zu fahren und unsere Freunde zu treffen. Und tatsächlich war die Unterkunft gar nicht mal so schlecht... halb fertig, aber gemütlich. Zusätzliche Matratzen und Moskitonetze haben wir uns auch besorgt, alles kein Problem. Langsam gewöhnten wir uns an die Umstände in Thailand und fingen an, das Ganze postitiver zu betrachten. Der Betreiber des Resorts war da unser großer Lehrmeister... sein Schlüsselsatz lautete stets "don't worry, man!". Ganz entspannt beschlossen wir dann auch, einen Bootsausflug zu machen. Schnorcheln, Maya-Beach besuchen und Sonnenuntergang anschauen, alles in Einem - ein Top-Angebot! :D Und tatsächlich war der Trip richtig gut, und am Ende des Tages waren alle zufrieden. Dann waren wir noch aus, hatten jede Menge Spaß und haben den Sonnenaufgang in einer Hängematte liegend genossen. Was will man mehr?

    However, the next morning brought sunshine and good news. We moved over to the Viking Resort by taxi boat, where the rest of the group already stayed and were quite content with the bungalow. We organized additional mattresses and mosquito nets, and we slowly got used to the Thai lifestyle. The owner of the resort, Don, was our idol; "don't worry, man!" was his slogan. Following his advice, we didn't think about the problems we had and booked a boat trip; snorkeling, visiting Maya Beach and seeing the sunset, an irresistible offer. And it was a great day for real. After the trip we went out, had a lot of fun and saw the sunrise while realxing in a hammock. Is there anything more to desire?

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    Nun, was ich auf jeden Fall nicht wollte, war in der Hängematte ein zu schlafen und erst irgendwann gegen Mittag wieder auf zu wachen. Dank der Sonnenbestrahlung hatte ich auch einen üblen Kater, den ich (nachdem ich mich den Weg zum Bungalow zurück gekämpft hatte) auf unserem Balkon ausgeschlafen habe. :D Entsprechend verlief der restliche Tag eher gemäßigt. Berni und ich haben ein Internetcafe aufgesucht, um mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Wie man sieht eine sehr angenehme Location, einfach ein paar PCs neben der Straße. :D Don, der Betreiber des Vinking Resorts, war zu Besuch um ein wenig zu plaudern (ein sehr entspannter Kerl). Gemeinsam mit ihm sahen wir zu, wie ein paar Thais am Bungalow weiter bastelten... wir bekamen Strom, und auch die Toilette wurde im Laufe des Tages in Betrieb genommen. Der abendliche Umtrunk spielte sich dann wegen allgemeiner Katerstimmung nur im kleinen Kreise ab.

    Well, what I did NOT desire was to fall asleep in the hammock until noon. The sun caused a really bad hangover, so that I had to sleep again after stumbling back to the bungalow; due to lacking free space on the balcony. As one can imagine, the rest of the day was quite calm and relaxed. Berni and I got to the town to access the internet and contact the rest of the world. As you can see the internet cafe was just a bunch of PCs beside the road; very nice. Don, the owner of the resort, visited our bungalow to chat and to "supervise" some Thai workers making our toilet work and installing power outlets. We had a few drinks in the evening, but everyone was tired and it was nothing special.

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    Dafür gings am nächsten Tag ordentlich ab... Silvester! Dazu versammelten wir uns wieder in der Hippie-Bar, eine coole Location direkt am Strand (wir sind übrigens nur in Badehosen weggegangen). Einfach herrlich. Das Feuerwerk war nicht so toll, aber es gab einen Kerl mit Akustikgitarre, eine Feuershow, ein Gratisbuffet und viele fliegende Lichter... die Summe war ein sehr beeindruckender Anblick. Wir haben außerdem ein Trinkturnier auf einer schwimmenden Insel veranstaltet. Besonders hervorzuheben war, dass (wie allgemein üblich bei den Strandparties) wieder einmal zahlreiche Sachen verschwanden (verloren oder gestohlen, wer weiß das so genau), aber ausgerechnet Bernis Adiletten von mir im Meer wieder gefunden wurden. Tatsächlich schien es wie Magie, dass die Schlapfen zwar oft verschwanden oder "ausgeliehen" wurden, aber immer wieder zu ihrem Besitzer zurück kehrten. Alles in allem ein phönomenaler Abend. :)

    However, that was not true for the next day... it was New Year's Eve! We all went to Hippies Bar, a quite cool location directly at the beach (did I mention we only went out with swimming trunks?). Delightful. They had mediocre fireworks, but a guy with an acoustic guitar, a fireshow, a free buffet and a lot of flying lampions. In sum it was very impressive. Especially impressive was the fact that although many things disappeared (as usual; lost or stolen, who knows for sure...), I was able to find Berni' Adiletten floating in the sea. It seems to be like mag; he loses them all the time, but they always come back to their owner... :)

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    Der nächste Morgen war klarerweise genauso phänomenal. Unsere Runde hatte nicht nur einige Verletzungen und kuriose Geschichten dazu gewonnen, sondern auch die Erkenntnis, dass die Insel langsam eintönig wurde. Nach kurzer Beratung traten wir Nüchternen (Andi, Berni, Klaus und ich) also die Reise gen Norden an. Ziel waren die Similan Islands, die als Nationalpark unberührte Natur versprachen. So weit, so gut. Was uns allerdings nicht so ganz bewusst war, ist die Tatsache, dass Reisen in Thailand zwar spottbillig, aber nicht so ganz unproblematisch ist. Die Fahrt von Ko Phi Phi über Phuket nach Khao Lak nahm den ganzen Tag in Anspruch, so dass wir sehr froh waren, dass wir die Nacht bei Nuis Onkel verbringen konnten. Ein großartiger Mann! Der hat uns (weil reicher Tiermehlfabrikant) zum Abendbrot sogar noch fangfrische Shrimps serviert, dazu noch den besten Tropfen den der Supermarkt um 10 Euro hergibt - ein Genuss! Dazu hat er noch (weil seit 10 Uhr vormittags am Trinken) sehr lustige Geschichten erzählt und stolz über die thailändische Gemütlichkeit philosophiert.

    2008, 1st of January. The end of a year is always a reason to reflect about oneself, to remember good and bad times and to think about some good intentions for the new year. This time, the main intention was: "Be more careful." Why? Just look at the pictures... however, we decided that the island was getting boring, so the sober ones (Andi, Berni, Klaus and me) left heading north. Our destination were the Similan Islands; a national park promising a beautiful scenery and an unspoiled environment. Alright. What we didn't included in our plan was the fact that travelling in Thailand might be cheap, but it takes a lot of time. We were happy to reach Khao Lak in the evening, where we could spend the night at the place of Nui's uncle, a quite wealthy producer of carcass meal. A hilarious gentleman! For dinner he served fresh shrimps, accompanied by the best liquor 10 Euro can buy - a wonderful meal. While we were eating, he tols us many interesting and (because he was drinking since 10 am) emotional stories about life in general and Thai lifestyle in detail.

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    So gestärkt waren wir am nächsten Tag guter Dinge... erst haben wir ein Dorf besichtigt, das vom Tsunami 2004 komplett zerstört wurde (man kann dort restaurierte Schiffe auf einem Fußballfeld sehen), danach waren wir in Khao Lak bummeln (und das Erste-Hife Päckchen auffüllen), und rechtzeitig zum Mittag essen wurden wir von Nuis Vater per Polizei-Pick-Up abgeholt. Es war ein Tag für Könige - zumindest bis uns im Nationalparkbüro gesagt wurde, dass wahrscheinlich kein Boot frei ist. Das hat unsere Begeisterung etwas gedämpft. Zur Kompensation gleich mal mit dem Onkel den Armee-Stützpunkt besucht und dort im Golfclub gespeist (und getrunken). Auch mal was Anderes. Der Andi ist auf der Suche nach dem Klo ordentlich gegen die Scheibe gedonnert - die hat nun dank seinem Dickschädel ein hübches Loch. :D Der Rest der Gruppe kam (mit gesunkener Kopfzahl) erst am Abend in Khao Lak an, und erst wurde mal gegessen (und getrunken). Nuis Onkel und Andi hatten dabei ein angeregtes Gespräch, während ich original Red Bull gefunden habe (ca. 5 mal so stark wie das Österreichische). Die Nacht konnten wir dann in Bungalows direkt neben dem Nationalparkbüro verbringen, die man uns kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Weils in der Gegend keine Taxis gibt, hat uns der Onkel dann auch gleich noch seinen offenen Pick-Up dagelassen, auf den dann auch wirklich alle 20 Leute gepasst haben. Da darf man sich wirklich nicht beschweren! Der Andi hat uns souverän heimgebracht, und während einer kleinen Afterparty haben wir einen Alternativplan geschmiedet: Das Ziel lautete Mu Ko Surin, ebenfalls eine Insel im Nationalparkgebiet, nur nicht ganz so bekannt. Na dann, auf geht's!

    After the great evening and a peaceful night, we were in high spirits. We got up early and visited a village that was totally destroyed by the tstunami in 2004. We even could see (restored) ships that were flooded on a football field. After that, we went to Khao Lak to do some shopping and to refill our medical supplies before returning to the uncle's mansion by police car; no, we were not arrested, Nui's father, a high ranking police officer, gave us a lift. It was a day for kings... well, at least until we got word that there was no available ticket for a boat to the island. That damped our motivation a little bit. In order to digest the bad news we went to an army base to have lunch (and drinks) at the golf club. Something you don't experience every day. Andi, looking for the restroom, had a little argmuent with the glass door; we don't know who won, but the door has a remarkable hole since that day. The rest of the group rejoined us in the evening, and first we had dinner (and drinks) together with Nui's uncle, who was very interested in Andi's view of things. In the meantime, I discovered the original Red Bull (5 times stronger than the Austrian one). We could spend the nights in bungalows near the bureau of the national park administration (free of charge), and due to a lack of taxis, Nui's uncle left us his open pic-up (he was picked up and brought home by his "servant"). Andi had the honour to drive the car with 20 passengers, and during the after-party we had at the bungalows we decided to change our destination to Mu Ko Surin; also a national park, also an island, just not so popular and crowded. Well, i would say that's perfect!

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    Der nächste Morgen versprach wieder eine lange Reise... von Khao Lak gings per Minibus erst zum Frühstück, dann in irgendein verschlafenes Nest (wo wir einen sehr hässlichen Hund, lustige Bananen und "originale" Markenware gefunden haben), von dort aus per Long-Tail Boot auf die Insel Ko Rah, wo - man glaubt es kaum - Nuis Tante ein Dorf regiert. Das wurde vom Tsunami 2004 komplett wegradiert, so dass im Moment nur wackelige Hütten und Zelte dort stehen. Na Klasse. Aber was solls, bei unserer Ankunft wars schon Nachmittag, also erst gegessen (und getrunken), dann ein bisschen um die Insel gewandert, Holz gesammelt und am Abend ein kräftiges Feuer entzündet. Dazu haben uns die Inselleute noch einen frischen Riesen-Tintenfisch geliefert, den der Chry mit schlafwandlerischer Sicherheit zu leckerem BBQ verarbeitet hat. Außerdem haben wir Krabben-Kämpfe veranstaltet - im Bild der Einsiedlerkrebs, der als Schiedsrichter agiert hat. Ein großartiger Abend!

    The next day was (again) full of travel. In Khao Lak we took a minibus to some one-horse town in the middle of nowhere (where we could see an ugly sog, funny bananas and "oliginal" brands), then we took a long-tail boat to get to the island Ko Rah, where Nui's aunt is chief of a village. The village was completely destroyed by the tsunami in 2004, so there was nothing but small huts and some tents. Great. Well, after arriving we first had a meal (and drinks), then we had a walk at the beach and later we gathered wood and had a pretty little fire. The inhabitants of Ko Rah even presented a giant squid that was transformed to delicious BBQ by Chry. In addition we organized crab-fights with hermit crab as referee. A wonderful evening!

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    Nicht ganz so großartig war dann der Morgen... hatte mein Magen bisher allen Widrigkeiten widerstanden, Ko Rah hat ihn überwältigt und mir einen Durchfall beschert, der mich bis Hong Kong heimsuchen sollte. Unter dringendem Verdacht stehen die Muscheln, nach deren Verzehr mehrere Leute Probleme mit ihrem Magen-Darm-Trakt bekommen haben. Außerdem waren wir nicht ganz so begeistert, dass wir für das Essen und die Übernachtung in Zelten knappe 10 Euro zahlen mussten... aber gut, wer will zimperlich sein wenn das Speedboat nach Mu Ko Surin extra vom Kurs abweicht um uns direkt vom Strand an Bord zu nehmen? Und endlich, nach 2 stündiger Fahrt hatten wir die letzte Etappe hinter uns - türkisblaues Wasser, seichte Lagunen, Korallenriffe und unberührter Urwald. Einfach ein Traum... :)

    The morning was not so wonderful anymore; despite resisting all odds, my stomach had to give in to the mussels we had and I got serious diarrhea. I should not get rid of that until Hong Kong, but that's another story. In addition, the accommodation and the food cost much more than we expected, and some people got very unhappy about it. On the other hand, we could board the speed boat to Mu Ko Surin directly at the beach instead of getting back to the unknown town we departed from first. And it took us only 2 more hours to finally reach the island; ahead of us layed an azure sea, shallow lagunes, coral reefs and ancient jungles. A dream came true...

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    Fleißig, wie wir sind, waren wir natürlich noch am selben Tag auf Schnorcheltour. Nur ein Wort: Traumhaft. Nur leider nicht ganz ohne Folgen für den Flo, der sich einen schönen Sonnenstich eingefangen hat und die Nacht nur dank der Fürsorge vom Berni überstanden hat. Und während sich am nächsten Tag alle in der Sonne gebräunt und die Insel erkundet haben, lag der Flo in seinem Zelt und versuchte nicht dauernd aufs Klo zu rennen. An dieser Stelle ein herzliche Danke an meinen Hausarzt und seine weise Voraussicht, mir entsprechende Medizin mitzugeben. :D

    Diligent as usual we didn't waste our time and booked a snorkeling tour right away. To keep it short: Wonderful. Alas, fate played it rough with poor Flo who catched sunstroke; fortunately Berni cared for me and I felt quite OK the next day. Berni and Andi got up early again to hike along a trail through the jungle while Flo layed in his tent and tried not to run to the restroom all the time. I would like to deeply appreciate my doctor's foresight at this point, whose medicine was really helpful. :D

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    Wir wären am liebsten noch ein paar Tage auf Mu Ko Surin geblieben, aber inzwischen hatten wir schon den 5. Januar und wir wollten vor unserem Weiterflug am 9. noch ein paar Tage nach Bangkok. Also haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind los auf eine Reise mit ungewissem Verlauf. Mit dem Speedboat sind wir zurück in den schimmligen Ort wo wir auch nach Ko Rah gestartet sind, wo uns ein Kollege von Nuis Vater wieder per Polizei-Karre zum nächsten größeren Ort mitnahm. Dort erst mal um Bustickets nach Bangkok gefragt - nix gibt's, trotz telefonischer Voranmeldung ist alles ausgebucht. Diese Schlawiner! Naja, macht ja nix, erst mal von ein paar Thais, die alle Nuis Vater kennen, zum Linner (die Mahlzeit zwischen Lunch und Dinner) eingeladen worden und unsere Probleme auf später verschoben. :D

    If it had been us to decide, we would have stayed a few days longer, but it was already the 5th of January and we wanted to see Bangkok before we would leave to Hong Kong on the 9th. So we packed our stuff and left the island, heading north again. And Thailand really made me believe in the "circle of live" theory; just as in the beginning, we were not so sure about our journey. This time not because of the destination, but because of how we would go there. irst we took the speed boat to return to the still unknown town we came from where we were picked up by a colleague of Nui's dad. In the next big town, we wanted to get bus tickets (we even called a day in advance to book them); but there were none available. Whatever, instead we were invited for a meal (and drinks) by some Thais who know Nui's father, and we decided to solve the problem of travelling later. :D

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    Nach ausgiebigem Speisen nahmen wir dann den Bus nach Khumporn, die Stadt an der allerengsten Stelle Thailands. Da dort alle Busse, die auch nur in die Nähe von Bangkok fahren stehen bleiben, erhofften wir uns dort die Chance auf einen Platz. Knapp 2 Stunden haben wir gewartet, aber es war Crazy Weekend... Ende der Weihnachtsferien, Hauptreisezeit. Alles belegt. Die Alternative, im Gepäckraum mit zu fahren, ließen wir aufgrund akuter Kohlenmonoxidgefahr lieber sausen, und so blieb uns nichts Anderes übrig, als uns auf den Weg zum Banhhof zu machen. Der geneigte Leser fragt sich jetzt: "Warum ist euch das nicht früher eingefallen?" Das ist es uns, aber wir wollten diese Möglichkeit erst als allerletzten Ausweg wahr nehmen. Warum? Nun, so lauschet der Geschichte...

    After a gorgeous meal we took a bus to Khumporn, a city at the most narrow part of Thailand. All busses heading north stop there, so we were full of hope that we could get a bus there. However, after 2 hours of waiting (and approximately 100 busses without empty seat) we had to admit that it was impossible. It was the Crazy Weekend, the last weekend of the holidays, and everyone wanted to go north. We politely refused the offer to travel in the luggage room and hitched a ride to the train station. Some of you may wonder why we had not considered that option before. Well, we had, but we decided to try all other things before we take the train. Why? Well, here is the story...

    See Part II for the rest of our Thailand trip!

  • Freitag - Weihnachten

    Hohoho,

    ja, es ist zu spät für Weihnachtsstimmung.... was kann ich denn dafür dass ich gleich nach dem Fest nach Thailand an den Strand gefahren bin und deswegen erst jetzt dazu komme, den Eintrag zu schreiben? :P

    Yes I know, it's a little bit late for Christmas greetings; but is it my fault that I prefered to go to the warm beaches of Thailand instead of staying in cold Seoul and was unable to write a new entry until now? :P

    Aber alles der Reihe nach. Also, nach unserer Rückkehr aus Tokyo standen nicht nur die Endklausuren an, sondern auch die Weihnachtsvorbereitungen. Das bedeutet Geschenke kaufen, den Weihnachtsabend planen, und vorallem Abschied von lieb gewonnenen Menschen nehmen - viele der Austauschstudenten sind noch vor Weihnachten nach Hause gefahren, und auch einige der freundlichen Koreaner werden wir wohl nie wieder sehen. Aber ich schweife ab...

    However, first things first. After coming back from Tokyo, we not only had to face the final exams, but also to prepare for Christmas. That means buying presents, planning Christmas Eve, and, most importantly, saying goodbye to all the people we met and got to know... many of our fellow exchange students left before Christmas, and also some of the Korean guys we met will be gone forever. Alas, I am losing focus...

    Berni und ich haben relativ früh mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken begonnen und haben die entsprechenden Pakete, gefüllt mit Stäbchen, Bildern, Teesets, verzierten Schachteln und weiß der Geier was alles, gleich nach Tokyo per Luftpost nach Hause geschickt. Bevor das passierte, waren wir allerdings auch noch in Korea auf Souvenirjagd. Dabei kann man so allerlei nette Dinge sehen und erleben. So zum Beispiel die chic dekorierte Soju-Bande, Menschen mit putzigen Hüten und Leute mit großen Hämmern. Und Weihnachtskuchen (was auch immer das sein soll):

    Berni and I started early to get gifts for all our friends and relatives so that we could send home parcels filled with chopsticks, paintings, tea sets, decorated boxes and other "traditional" stuff right after our Tokyo trip. However, before carrying them to the post office we looked around Seoul for souvenirs one last time, and while doing that we could experience a little bit of the Korean Christmas spirit. We could see decorated Soju bottles, people with cute hats, people with big hammers... and Christmas cakes (whatever that should be):

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    Außer Weihnachten gab es heuer in Korea noch etwas ganz Besonderes im Spät-Dezember: Eine Präsidentenwahl. Aufmerksame Leser wissen vl. bereits von den Kollegen Andi und Chry, dass in Asien gern Autos mit Lautsprechern verwendet werden, um Wahlwerbung zu verbreiten. Gut, daran kann man sich gewöhnen. Weit lustiger war aber die Performance einer Staffel Wahlkampfhelfer, die wir bewundern durften. Außerdem hübsch anzusehen: Die Winterkleidung der Polizisten (ich dachte erst, da steht ein Spinner mit Trillerpfeife auf der Straße :D).

    Besides Christmas, there was a second event attraction the attention of the Korean people this december: Presidential elections. Readers of Andi's and Chry's blog might already know about the election cars that drive around and broadcast slogans and songs; but we didn't expect a performance of guys in suits. Also interesting to mention: The winter uniform of the Korean policemen. Not easy to recognise in the first place... I was convinced to see two nuts with whistles. :D

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    Schließlich waren dann alle Geschenke besorgt, und Ruhe kehrte ein. Nunja, nicht ganz. Vorher gab es noch die letzte gemeinsame Party, das letzte gemeinsame Norebang (Karaoke - wieder mal legendär!) und schließlich und endlich den besinnlichen Weihnachtsabend, den vorallem Nick und Berni kulinarisch gestaltet haben.

    Finally we finished gathering presents and had some time to rest... kind of. Of course we had a farewell party with our fellow students, a last session of norebang (karaoke at its best!), and we celebrated Christmas together with the remaining inhabitants of the International House. Thanks to Nick and Berni who where responsible for the delicious dinner!

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    Na und dann... dann gabs die Bescherung. Unter den vielen netten Kleinigkeiten, die untereinander ausgetausch wurden, sind 2 Dinge besonders hervor zu heben. Die unglaubliche Schafmütze, die ich dem Berni geschenkt habe und die er mit Stolz trägt, sowie die legendäre rosa low-rise boxer short, die wir dem Klaus aus Japan mitgebracht haben. Sie war ihm allerdings zu klein - egal, wir hatten unseren Spaß damit. ;)

    Yeah, and then... then we exchanged the gifts. Besides many nice goodies that were given and received, I have to mention 2 things. First the incredible sheep head, that Berni got and instantly loved; and second the pink low rise boxer short that we brought from Japan. Klaus didn't want it, but we had a lot of fun with it. ;)

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    Ja und dann... dann waren wir mit den anderen übrig Gebliebenen noch einmal Essen und somit war das Auslandssemester plötzlich zu Ende. Und wie immer war die Zeit, die wir mit all den wunderbaren Leuten verbringen konnten, viel zu kurz. Ich kann nur sagen: Danke für die wunderbare Zeit, es hat mich gefreut euch kennen zu lernen... wir hatten wirklich viel Spaß miteinander. Und nicht vergessen - man sieht sich immer zweimal im Leben. ;)

    And then... then we had our final dinner together, and suddenly the exchange semester was over. And the time we could spend in this fascinating country with all that hilarious people was too short, as usual. I just want to say Thanks to all the guys and girls we got to know and we spent time with; it was a wonderful time together, and we hat lots of fun. And if it's true what they say ("you always meet twice in life"), then we will meet again someday. :)

    Und das wars jetzt? Nicht ganz... das Auslandsstudium ist zwar vorbei, nicht aber die Abenteuer von Berni und Flo! Wie es den beiden auf ihrer Reise nach Thailand und China ergangen ist, das erfahrt ihr das nächste Mal.

    So that's the end? Not yet... our semester is over, but the adventures of Berni and Flo continue! Be ready for the reports from Thailand and China. Cu next time!

    Euer Flo

  • Donnerstag

    Hey,

    I just wanted to tell everybody that Berni and I are having a big trip at the moment... Thailand - Hongkong - China. There won't be a new entry until we come back to Korea, because it is too time consuming to prepare all the pictures in an internet cafe. And when we are back in Seoul, there also will be an entry about the time between Tokyo and Christmas. ;)

    See you,
    Flo

  • Special 04 - Tokyo

    Willkommen zurück liebe Freunde des Unbekannten,

    Update: Now also in English! Yes, finally everything! ;)

    eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, gleich nach Tokyo einen Blog-Eintrag zu schreiben, aber daraus wurde dann nichts. Wir sind letzten Montag heim gekommen und dann durfte ich mich gleich noch an ein Assignment setzen, das ich vor dem Wochenende nicht mehr fertig bekommen habe. Schön rasant gings dann auch weiter - ein Report war bis Donnerstag fällig, bis Sonntag die nächsten Assignments im Excel-Fach, dazu noch Weihnachtseinkäufe und Reiseplanung... man könnte sagen, wir waren gut beschäftigt.

    I had the honest intention of writing an entry right after coming back from Tokyo, but obviously I didn't. When we came back last Monday, I had to do an assignment that was due until midnight because I wasn't able to finish it before the weekend. And the next days were even busier - a report was due until Thursday, another assignment until Sunday, we had to do Christmas shopping and organizing our big trip... yes one could say we were quite occupied.

    Damit aber nicht genug, der Höhepunkt wurde erst diesen Montag erreicht. Der Flo hatte 3 Klausuren und 1 Term Project Präsentation - alles an einem Tag. Erschwerend dazu kommt, dass die Vorbereitungen auf diesen Tag (inkl. der Erstellung des kompletten Term Projects) genau von Freitag bis Sonntag andauerten; davor war schlicht keine Zeit. Wir ham den Tag aber überlebt und stehen nun vor der letzten Klausur, hurra!

    However, the peak of workload was not reached until monday. We had 3 exams and 1 term project presentation, all on the same day. To make things worse, the preparations for all that didn't start before Friday, because the days before were packed with other activities already. But we survived this horror and are facing the last exam now, yay!

    Nun denn, genug der Leidensgeschichte, los gehts mit dem Bericht aus der Metropole Tokio! Wenn man diese Stadt kurz beschreiben soll, muss ein Wort genügen - krass. Und das in jeder Hinsicht. Tokio ist wahnsinnig groß, unglaublich bunt, enorm teuer und von zahlreichen Verrückten bewohnt. Gleich nach unserer Ankunft am Flughafen Narita durften wir erstmal ca. 2 h zu unserem Hostel gondeln, und auch in den nächsten Tagen begannen alle Aktivitäten mit mindestens 30 min. U-Bahn Fahrt.

    Alas, that's enough of whining for today, let's talk about Tokyo! If I had to describe the city with one word, I would sy it's "krass" (something like gross, but in a neutral meaning... impressive also would do). It's big, it's colourful, it's dazzling, it's expensive and inhabited by numerous loonies. After arrival, we first had to travel 2 hours to our hostel, and the next days we had to ride the subway for at least 30 minutes to go somewhere interesting.

    Am ersten Abend (Freitag) stürzten wir uns auf jeden Fall erst mal gespannt in das Nachtleben in Shibuya (einer der bunten, angesagten Bezirke). Besonders beeindruckt hat uns gleich zu Beginn die Kreuzung vor der U-Bahn Station (siehe Foto), und die vielen Lichter und Bildschirme, die uns das ganze Wochenende begleiten sollten. Leider waren wir gezwungen frühzeitig wieder heim zu kehren, da unser "Economy Hotel" nur bis Mitternacht geöffnet hat und wir nicht gleich am ersten Tag durchmachen wollten. Apropos Hostel - leider haben wir es versäumt, Bilder zu machen, aber die Zimmer waren echt sehenswert. 2x2 Meter, eine Matte am Boden, Heizung, Fernseher... und 18 Euro pro Nacht. O_o

    Friday night (the first day) we went to Shibuya, one of the modern and hip parts of Tokyo. We were already impressed after leaving the subway and seeing the big crossing with the huge number of people. After that, we were fascinated by the many lights and the big screens. Unfortunately, we had to leave early beacuse our "economy hotel" closed its doors at midnight; and we didn't want to stay up the whole night on the first day. Talking about the hostel... I forgot to take pictures, the room were hilarious. 2x2 meters, one mat on the floor, a heater and a TV... that was it, and it was 18 Euros per Night. O_o

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    Am Samstag gings früh raus zum großen Fischmarkt - und es hat sich wirklich gelohnt. Soviel Meereszeugs auf einmal ist echt beeindruckend. Anschließend gings in's Sushi Restaurant, das gleich nebenan war und das beste (weil wohl frischeste und teuerste) Sushi gezaubert hat, das ich bisher probiert habe. Ein wahrer Traum. Sogar der Berni, der vorher nicht so recht überzeugt war, hat sich dafür begeistern können.

    Saturday morning we travelled to the big fish market; and we didn't regret our decision to get up early. Seeing all those sea creatures was really impressive. After that, we had very fresh Sushi just a few meters away from the market, and it was the very best Sushi I ever had (doesn't say much though, but it was really good :D). Even Berni who was not so convinced about it before was satisfied.

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    Ja, und danach hieß es dann ab nach Ginza in den Shopping District. Gekauft haben wir dort nichts, aber die Ansammlung der Prachtbauwerke bekannted Mode-Marken bietet ein beeindruckendes Panorama. Nebenbei waren wir noch im ersten Starbucks Japans (juhuu!). Nettes Detail am Rande: Youn Hee hat sich Handschuhe gekauft... Made in Korea. :D Als wir wieder raus gingen, staunten wir nicht schlecht - die Jungs haben einfach die Straße gesperrt und Polizisten gingen mit Schildern rum um das auch deutlich zu machen.

    And then... we went to the shopping district, Ginza. We didn't buy anything but seeing all those impressive building of all the well-known fashion brands was worth the journey. In addition, we paid the first Starbucks in Japan a visit, hooray! Funny sidekick: Youn-Hee bought gloves.. Made in Korea! :D When we left the cafe to look around a little bit more, we were surprised to see that the road was closed and converted to a temporary pedestrian zone, and police men were walking around with signs indicating that.

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    Direkt vom bunten Trubel gings in die Erholungszone, sprich wir sind einfach mal zur Tokyo Station gefahren und haben uns in Richtung der Bäume bewegt. Dort stand früher mal der Kaiserpalast, bis ihn die Amerikaner im 2. Weltkrieg zerstört haben. Gefunden haben wir einen Park, wo grad ein Marathon stattfand (siehe die Streckenposten im Bild). Sah lustig aus, soviele U-Bahn gewohnte Japaner rennen zu sehen. :D

    After seeing the dazzling streets of Ginza, we hungered for some trees, so we went to Tokyo Station and took a look at the former Imperial Palace (which was unfortunately destroyed in WWII). We had a walk in the park and watched people doing a marathon; it was really funny to see all those subway-trained people run. :D

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    Bati und Youn-Hee verabschiedeten sich dann Richtung Daft Punkt Konzert. Nick, Berni und ich sind noch nach Roppongi zu einem ziemlich interessanten Einkaufszentrum. Dort haben wir eigentlich nur die Aussicht genossen, haben bei einem anscheinend ausgewanderten Frankfurter Glühwein besorgt und sind danach in ein Mexikanisch angehauchtes Restaurant.

    After that, Basti and Youn-Hee went to the Daft Punk concert. Nick, Berni and I visited a quite interesting mall in Roppongi, enjoyed the view and had some Gluehwein (hot wine with spices) that was sold by a merchant from Frankfurt. Finally, we had dinner at some Mexican restaurant.

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    Da ich mir mit Basti am nächsten Tag die Stadt anschauen wollte, blieb ich am Abend dann daheim (bzw. bin ein wenig in Tokio rumspaziert bis Mitternacht). Nick und Berni hatten aber die grandiose Idee, eben noch schnell zum K1 Finale nach Yokohama zu fahren. Die Kämpfe haben sie verpasst, aber ein paar Fotos mit den Teilnehmern sind sich ausgegangen. Danach haben die beiden, weils ja schon spät war, die Nacht in diversen Locations durchgemacht.

    Basti and I planned to explore the City the next day, so we didn't go out. I slendered around a bit while Nick and Berni had the great idea to go to the K1 final fights in Yokohama. They arrived to late to see any of the fights, but they took some picture together with the athlets. After that it was too late for them to go back to the hostel, so they spent the night in various Clubs... as usual. :)

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    Tag 3 in Tokio. Basti und ich stehen früh auf (knapp nachdem die anderen Jungs heimgekommen sind) um unser sorgfältig geplantes Programm durchzuziehen - Nippori, Asakusa, Odaiba, Akihabara, Shinjuku und Ebisu wollen wir besuchen. Der Tokio-Kenner weiß dass die Statdteile alle rund um das Zentrum liegen, aber in 3 verschiedenen Himmelsrichtungen. Wir hatten also viel vor... In Nippori haben wir nur gefrühstückt weil die versprochenen Sehenswürdigkeiten als nicht besonders sehenswürdig eingestuft wurden. Danach auf nach Asakusa, zu einem ziemlich großen (wenn nicht dem größten) buddhistischen Tempel. Dort steht auch ein Shinto Schrein (Shinto ist die alte traditionelle Japanische Religion). Es herrschte ein gewaltiges Gedränge, aber es war definitiv einen Besuch wert.

    Tokyo, Day 3. Basti and I got up early (not a long time after the other guyz came back from the party) and prepared a schedule for the day; Nippori, Asakusa, Odaiba, Akihabara, Shinjuku and Ebisu. Everyone who knows Tokyo may be aware of the fact that these parts of Tokyo are all located around the center, but in three different directions. We were facing a lot of travel that day. In Nippori we only had breakfast: the sights that our lonely planet recommended were not that exciting, so we got to Asakusa to visit a very big (maybe the biggest) buddhist temple and a shinto shrine (Shinto is the traditional Japanese religion). It was very crowded, but definetely worth the effort.

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    Gut, Kultur war damit erst mal abgehakt. Nächste Station: Odaiba (oder wie man auch sagen könnte: Tokyo Bay). Balsam für die Großstadtseele. Allein schon die Fahrt mit ner brandneuen Monorail ist ein Erlebnis - nagelneue, beeindruckende Gebäude ziehen am Fenster vorbei, bis der Zug in einer 360 Grad Schleife auf die Rainbow Bridge fährt und über das Meer auf die künstlich angelegte Insel Odaiba zufährt. Dort gibts nicht nur einen Strand, sondern auch ne kleine Freiheitsstatue und vorallem einen Spitzenausblick vom Fuji-Building. Außerdem dort zu finden: Schnelle Autos, LCD-Weihnachtsbäume und wieder mal bunte Lichter.

    That was it for the culture. Next stop: Odaiba (also known as Tokyo Bay). Peace for the metropolitan's stressed soul. Even the trip was amazing; we took a brand new monorail that passes many impressive buildings before crossing the bay on the rainbow bridge to head for the artificial Island Odaiba. There we found not only a beach, but also a small copy of the statue of liberty and a great view from the top of the Fuji TV Building. We saw also: fast cars, a christmas tree made of LCDs and a lot of colorful lights (again).

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    Vom Strand zurück in das Lichtermeer. Der eine oder andere mag vielleicht von Tokios legendärem Elektronik- und Mangaviertel Akihabara gehört haben - und tatsächlich trifft man dort auf eine Ansammlung kleiner und großer Läden, die neben PCs, Laptops und allem erdenklichen Zubehör auch Fan-Artikel diverser Anime- und Manga-Produktionen anbieten. Dementsprechend kann man da auch lustig verkleidete Fanboys treffen, oder sich auch über die Anzahl an gezeichneter Erotik (Hentai) wundern.

    From the beach back to the city lights. One or two of you might have heard of the legendary electronic and anime/manga district Akihabara. Beside a lot of large and small shops selling all kinds of electronic stuff you find anime and manga accessoires; games, models, clothes, books, videos... Therefore you can also see dressed up fanboys in anime costumes, and a lot of drawed pronography (hentai). As a European, you really get a culture shock.

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    Jaaaa und dann wollten wir uns eigentlich mit Nick und Berni treffen, die den Tag damit verbracht haben auszuschlafen und sich einen iPod Touch (!) zu kaufen. Der kostet in Tokyo nur schlappe 200 Euro. :) Aber wie gesagt, wir wollten, da wir den Treffpunkt verplant haben und eine halbe Stunde (!) in der U-Bahn Station rumgelaufen sind. Eine halbe Stunde. In einer einzigen U-Bahn Station. Gut, es ist die größte Tokyos und täglich steigen dort 2 Millionen Menschen ein und aus. Auf jeden Fall kamen wir zu spät an wo wir hätten sein sollen und dank fehlendem Handy sind die anderen beiden halt allein weiter gezogen. Basti und ich sind dann eben noch nach Ebisu, einem coolen Klamottenviertel aber da war schon alles zu. Allerdings konnten wir einige verrückte Menschen beobachten, das war ja auch was wert (davon später mehr). Dank der bescheuerten japanischen Bankomaten waren wir dann auch fast Pleite (auch davon später mehr), also sind wir halt wieder heim gefahren.

    And then... our strategic expertise proved not sufficient to complete our schedule as planned. We wanted to meet Nick and Berni who were visiting Ginza again to buy the iPod Touch (which is only 200 Euro in Tokyo), but we got lost in Shinjuku Station (!). I mean, it is the biggest station in Tokyo and there are 2 million commuters everyday, but that we would need 30 minutes just to find the right exit was still quite amazing. We missed the meeting point and arrived to late; Nick and Berni were already gone. So we headed for Ebisu, a not very well-know district with many fashion stores. However, most of them were closed alreday, so we took pictures of some strange people to avoid making our visit a total failure. To make things worse, we ran out of money, but the Japanes ATMs refused to give us cash. We had to look for a citibank (the only working ATM for our cards), and we really had time pressure to get money and take the subway back to the hostel before midnight.

    Am letzten Tag hieß es dann nur noch früh aufstehen und zum Flieger. Danke Tokio, schön war's, vielleicht kommen wir mal wieder. Wie, das war's schon? Noch nicht ganz, jetzt wollen wir euch die Top 3 der verrücktesten Kuriositäten in Tokio präsentieren.

    The next morning, we had to leave to catch our plane. Goodbye Tokyo, it was great, maybe we come back one day. So the story is over? No, not yet. Here come... the Top 3 of crazy/strange/impressive things seen in the Japanese capital:

    3. Platz: Japanische ATMs. Nicht nur, dass die Dinger von ca. 23 bis 7 Uhr geschlossen haben (man beachte, ein Automat der geschlossen wird!), nein, die meisten weigern sich auch strikt ausländische Karten anzunehmen. Bei den japanischen Preisen (und der Weigerung vieler kleinere Läden Kreditkarten anzunehmen) kann dieser Umstand schnell zu kritischen Situationen führen - wir hatten zwar reichlich Kohle aufm Konto, wären mangels Bargeld aber am letzten Abend fast nicht mehr nach Hause gekommen.

    3rd: Japanese ATMs. Not only that they close from 23:00 to 07:00 (!), they also reject most foreign cards. Combined with the price level in Japan and the lack of acceptance of credit cards in small shops and restaurants, this can become a serious problem when in need of cash. We hardly were unable to get home because we ran out of cash at the last evening

    2. Platz: Das U-Bahn System. Man muss wissen, dass in Japan gleich nach dem 2. Weltkrieg die Eisenbahn privatisiert wurde. Das hat den wunderbaren Effekt, dass mehrere Firmen das Tokioter (oder so) U-Bahn Netz bedienen. Halt, Moment, nicht ganz richtig, es gibt nämlich 2 (!) U-Bahn Netze in Tokio, die nur an manchen Stationen miteinader verbunden sind. Auf den Karten der einen Firme (J-Rail) ist das Netz der anderen Firma (Tokio Metro) nicht einmal eingezeichnet - da freut man sich! Natürlich kann man auch nicht einfach eine Fahrkarte kaufen wenn man dazwischen umsteigen muss, man braucht 2 Fahrkarten! Noch dazu ist das U-Bahn System schlicht riesig. In manchen Stationen kann man sich wirklich verlaufen, weil oft neben den Gleisen auch noch ganze Einkaufszentren in den Stationen Platz finden. Achja: Und die Züge sind voll. Aber nicht europäisch voll, sondern RICHTIG voll:

    2nd: Tokyo Subway. One has to know that the railroad was sold to private companies after WWII, and this leads to the situation that there is not one subway system, but 2 (or maybe even more) of them. Of course it is impossible to access them with the same ticket, and there is no single map showing both railroads. This is even worse because of the size of the systems and the stations. It is not difficult to get lost in big stations; beside the rails, there are also whole shopping malls. And the trains are full. Really full. Take a look for yourself:

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    1. Platz: Die verrückten Japaner. Wo man auch hinkommt, man wird merken, nichts ist wie daheim. Das fängt bei der extremen Höflichkeit der Leute an, die es sogar als Beleidigung empfinden, wenn man in der U-Bahn einem alten Mann Platz machen möchte. Das geht dann weiter bei den Jugendlichen in Shibuya und Shinjuku, die entweder Mode-Zeitschriften oder Comic-Büchern entsprungen sein müssen. Und dann geht das weiter mit Wahnsinnigen aller Altergruppen, die sich in Arcade-Hallen sammeln um virtuelle Pferderennen (!) oder in Massen Flipper zu spielen, in Akihabara in Anime-Kostümen Elektronik und gezeichnete Pornos beschaffen, oder die sich seltsam aufgetakelt bei Rot über ne Kreuzung werfen und das ganze auf Video aufnehmen. Kurz: Wenn du Verrückte suchst, komm nach Tokio!

    1st: The crazy Japanese. Whereever you go, nothing is like home. Zou will experience the Japanese politeness; they even regard it as an insult when you try to offer your seat to an elder person. Then you can see the teens in Shinjuku and Shibuya that seem to have originated from either comics or fashion magazines. Finally, you can find maniacs of all ages playing Japanese Flipper, or virtual horse-races wearing suits and ties (!); or dressing up like anime characters and buying drawn porn videos and mags in Akihabara; or guys wearing make up that run over crossroads while having the red light and make a video out of it. In short: If you are looking for nuts, go to Tokyo!

    Dazu noch die Bilder:

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    Sooooo und nach diese Megaeintrag reichts euch sicher erst mal... was sonst noch so passierte in den letzten Tagen lest ihr nächstes Mal. ;)

    Ok, finally that long, long entry comes to an end; thanks for your attention. What happened after our trip to Tokyo can be read next time.

    mfg
    Flo

  • Donnerstag

    j0,

    morgen steht unser nächste großer Ausflug aufm Programm: Tokio. Zusammen mit Basti, Nick und Youn-Hee fliegen Berni und ich ins Land der aufgehenden Sonne. Leider werden wir den Daniel nicht besuchen können, weil der grad gewaltig im Stress ist mit seinen Prüfungen. Ich denke, dass wir aber trotzdem jede Menge Spaß haben werden.

    The next big adventure is scheduled tomorrow - our trip to Tokyo. Berni and I, together with Basti, Nick und Youn-Hee, will visit the country of the rising sun. Unfortunately, we can't visit Daniel because he is very busy with his final exams, but I think we will have a lot of fun nonetheless.

    Basti und Youn-Hee freuen sich vorallem schon auf das Daft-Punk Konzert, das der ursprüngliche Auslöser der Reise war. Wir haben unsere Japan-Pläne aus Kostengründen eigentlich schon verworfen, als der Basti plötzlich im Zimmer stand und meinte: "Hey Jungs, ich flieg Anfang Dezember nach Japan aufn Konzert, Bock mitzukommen?". Tja, und nun stehen wir in ein paar Stunden am Flughafen und ab geht's gen Osten.

    Basti and Youn-Hee are particularly looking forward to the Daft-Punk concert which is the main reason for the trip. Due to financial reasons we were about to cancel any plans about visiting Japan when Basti knocked on our door and said: "Hey guys, i am going to Japan to enjoy a concert, you wanna come along?". Yep, and that's why we will be entering a plane heading east in a few hours.

    Klar gibts bald Fotos und Geschichten, man sieht sich wieder am Montag (oder etwas später, je nach Erschöpfungsgrad).

    Be sure not to miss all the pictures and stories that will be available on Monday (or a little bit later, depending on the level of exhaustion).

    Bis die Tage,
    Flo

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